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Die Operation des Grauen Star (oder Katarakt) erfolgt über einen Schnitt im Randbereich der Hornhaut. Mit Ultraschalltechnik wird eine Schnittweite von 2,7 mm verwendet. Bei Lasertechnik ist diese auf 1,4 mm reduziert. Die Linse wird mittels Ultraschall- oder Laserenergie zerkleinert und gleichzeitig abgesaugt. In die verbleibende Linsenkapsel wird die Kunstlinse eingesetzt. Der oben genannte Schnitt durch die Hornhaut wird stufenförmig angelegt und verschließt sich deshalb ohne Naht (Kleinschnitttechnik). Vorteil der Laser-Katarakt-OP ist die kleinere Hornhautöffnung und damit eine geringere Hornhautverkrümmung nach der Operation. Ein weiterer Vorteil des Lasers ist die geringere Energie, die notwendig ist, den Linsenkern zu zerkleinern. Die Operation des Grauen Stars wird in Lokalanästhesie durchgeführt. Dies bedeutet der Patient bekommt eine Spritze neben dem Auge (Retrobulbäranästhesie, wird in Kurznarkose durchgeführt) oder nur Augentropfen zur Betäubung (Lokalanästhetika als "Tropfanästhesie"). Nach der Operation bekommt der Patient eine Augenklappe zum Schutz für die erste Nacht. Am anderen Tag wird diese vom behandelnden Arzt entfernt. Das Auge bleibt dann bereits ohne Verband. Der Patient befindet sich ca. 2 Stunden im OP-Zentrum und kann dann wieder in Begleitung nach Hause gehen. |